Selbst-Test "Die Renaissance Königreiche" – Tag 1

Wer schon öfter sogenannte “Browsergames” gespielt hat, kennt sicher die Seite GalaxyNews. Auf ihr werden sämtliche dieser Spiele in einem Highscore aufgelistet. Die Plätze werden danach bestimmt, wie viele User für das jeweilige Spiel abstimmen. Das aktuelle Browsergame auf Platz 1 nennt sich Die Renaissance Königreiche (RK), zählt über drei Millionen registrierte Spieler und ist (laut GalaxyNews) seit Oktober 2005 online. RK zählt zum Genre Rollenspiel, spielt im Mittelalter in Echtzeit und ist ab jeder Altersklasse spielbar.

Das waren ein paar grundlegende Informationen zu dem Spiel. Nun habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, das Spiel selbst ein wenig zu testen. Bereits vor drei Jahren war ich ein paar Wochen angemeldet und habe ziemlich bald wieder damit aufgehört.

Tag 1

Mit dem Namen “Kiwivonobst” habe ich mich registriert. Bei der Registrierung des Namens dürfen keine Sonderzeichen benutzt werden und Buchstabenkombinationen wie “KiwiVonObst” werden automatisch in Kleinbuchstaben abgeändert. Die Aktivierungsmail ist nicht zwingend, aber erforderlich für einen Level-Aufstieg von seinem Startlevel 0 zu Level 1. Insgesamt gibt es vier Level, wobei Normalsterbliche vermutlich kaum in den Genuss des vierten Levels kommen. Außerdem kann man sich gegen Geld in den Adelsstand erheben lassen – auch andere Funktionen wie Booster für Fähigkeiten können erkauft werden.

Nach erfolgreichem Login erhalte ich eine Willkommens-Nachricht von einem Spieler aus meiner Stadt, in die ich zufällig – innerhalb meines zuvor gewählten Königreiches – zugeteilt werde. Mich findet man momentan in “Schwyz” – bei Zürich. In der Nachricht wird darauf hingewiesen, dass man demnächst einen Paten bekommt. Ziemlich bald meldet sich dieser Pate zu Wort, schreibt, was man in den ersten Tagen tun sollte, und hilft bei grundlegenden Fragen und Problemen. Außerdem gibt es ein animiertes Lernprogramm, das einem die Menüoberfläche erklärt.

Der Einstieg war sehr einfach und fast genauso wie vor drei Jahren. Außer den grafischen Überarbeitungen und ein paar neuen Extras hat sich das Spiel für mich momentan kaum verändert. Was ich persönlich gut finde: man muss am Tag nicht viel für das Spiel machen. Nach ein oder zwei Minuten am Tag ist das Wichtigste erledigt (etwas essen und arbeiten gehen), sodass Zeit für wichtigere Dinge im Leben bleibt. Allzu zeitraubend ist das Spiel nicht und daher gut für Leute, die nicht von einem Spiel “abhängig” sein wollen.

Wer aber dennoch viel Zeit damit verbringen und so im Spiel politisch oder bei sonstwas erfolgreich sein will, kann den ganzen Tag in Wirtshäusern und Foren verbringen und so Kontakte knüpfen. Das ganze Spiel ist allgemein sehr real: Angefangen von Inhabern der Wirtshäuser, Bewirtschaftenden von Feldern und Schneiderein bis hin zu gewählten Richtern und Päpsten. Alles ist so organisiert, dass die User selbst alle Ämter und Positionen besetzen und am Laufen halten. Auch die Marktpreise, Steuern und Kriege werden von den Spielern geregelt.

Nach gemütlichen, bildlichen Rollenspiel-Diskussionen in einem Wirtshaus und dem Maximum an erhaltenen Vertrauenspunkten endet der erste Tag.

Die wichtigsten Erkenntnisse des ersten Tages:
+ es gibt vier Level
+ der Einstieg wird durch einen Paten und ein Tutorial erleichtert
+ das Spiel ist real
+ es nimmt kaum Zeit in Anspruch
– Zusatzfunktionen können erkauft werden

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2 thoughts on “Selbst-Test "Die Renaissance Königreiche" – Tag 1

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