Von der Ankunft und der ersten Zeit

Welcome in Auschwitz

Lange hat es gedauert, aber hier ist er: Der erste Eintrag aus Polen!

Da viele einfach noch gar nichts von mir gehört haben, seitdem ich weg bin, fange ich ganz von vorne an.

Am 08. September bin ich von Karlsruhe aus mit einem Bus von Sindbad losgefahren, Richtung neue Heimat und kam dann folglich am 09. in Oświęcim (Auschwitz) an. Da hat mich dann der Alex, Mitfreiwilliger aus Wien, abgeholt und mir schon einmal eine kurze Vorschau auf meine Arbeit in der IJBS (= MDSM) gegeben und mich nach Hause begleitet, wo ich gleich meinen Vermieter Przemek kennengelernt habe. Przemek ist gerade 29 Jahre alt und lebt mit seiner 25-jährigen Freundin Marta und ihrem bald 2-jährigen Sohn Kordian in einem tollen Haus, mit einer super Terrasse (die überdacht ist und evtl. zu einem Wintergarten ausgebaut wird).

Mein Zimmer ist ziemlich toll, es ist zwar nicht riesig, hat aber ein großes Bett (bzw. Klappcouch) und ein eigenes Bad. Damit habe ich eigentlich alles, was ich brauche. (mehr …)

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Die ersten Kayamandi-Eindrücke

In den ersten Tagen herrschte erstmal ein kleines Durcheinander in meinem Kopf; zahlreiche neue Gesichter, eine unbekannte Umgebung, so viele neue Eindrücke von diesem sehr bunten Land  und einfach so viel Neues!

Am Montagabend habe ich mich noch Familie und Freunde am Frankfurt Flughafen verabschiedet-und keine 16 h später war das erste, was ich nach meiner Ankunft in Kapstadt von Südafrika mitbekam, das zweit größte Township des Landes. Ganz schön eindrucksvoll! Und obwohl es erst Anfang Frühling ist, knallte die Sonne ganz schön und am Himmel war keine einzige Wolke zu sehen.

Eine Stunde später bin ich dann schließlich in Kayamandi ausgestiegen. Wellblechhütten, zwischen denen Wäscheleinen kreuz und quer gespannt sind, scheinen nebeneinandergesetzt wie ein buntes Puzzle, am Straßenrand stehen Verkäufer, die ihr Fleisch auf selbstgebauten Grillen oder ihr Obst los werden wollen;  hungrige Straßenhunde lungern an jeder Ecke rum, fremde Gerüche, laute Musik aus Autoradios, Schreie, Lachen, Gehupe, Gesang, Menschen, viele Kinder,  kurz gesagt ein durchmischtes Gewusel im Township. (mehr …)

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KINDSKOPF – Tagebuch eines FSJlers #3

Das dritte Video ist da! Wenn es euch gefällt, denkt bitte an den Daumen Hoch und abonniert, wenn ihr keine Folge mehr verpassen wollt! 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=YRxqGrBFdrE

Ich würde gerne von euch wissen, ob euch der Stil so mehr gefällt – also mit weniger Cuts und längeren Sätzen. Ich muss mich in der Hinsicht schließlich noch entwickeln und bin auf Rückmeldungen gespannt.

Cari Saluti!

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Boah krass ey, ich mach FSJ!

Katrin in Bad Bentheim an der deutsch-niederländischen Grenze

Willkommen am Ende Deutschlands – und mitten im Jugendslang.

Nach drei Wochen im Kinder- und Jugendheim kann ich von mir sagen: Was Jugendsprache angeht, bin ich auf dem aktuellsten Stand. Aber auch über die angesagtesten Fernsehsendungen unter Teenagern weiß ich Bescheid und das Spiel „Phase 10“ beherrsche ich nach 47mal spielen nun perfekt.

Neben der Freizeitbeschäftigung der Kinder und Jugendlichen bin ich dafür zuständig, dass Regeln, die für das Gruppenleben notwendig sind, auch eingehalten werden. Braucht ein Kind Unterstützung bei den Hausaufgaben oder einfach nur mal jemanden zum reden, so bin ich da. Einkäufe, Tisch decken und Essen richten sind Dinge, die die Jugendlichen mit meiner Hilfe erledigen. Kurz, ich begleite die Jugendlichen in ihrer Zeit in der Jugendhilfeeinrichtung im Alltag und versuche dabei zu beobachten, wie sich der Einzelne in bestimmten Situationen verhält, um hinterher im Team  zu beschließen, wie es mit dem Jugendlichen nach den drei Monaten Aufenthalt bei uns weiter geht. Dadurch, dass die Kinder und Jugendlichen nur für einen kurzen Zeitraum bei uns wohnen, lernen die anderen Mitarbeiter und ich viele Menschen und ihre Biografien kennen, was den Alltag spannend macht.
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HIN ZUR SONNE – Tagebuch eines FSJlers #2

Hier ist das Video der zweiten Woche! Tut mir leid, dass es ein bisschen gedauert hat, allerdings musste ich viel wieder herausschneiden oder nochmal bearbeiten, weil ich zu sehr ins Detail gegangen bin und das den Rahmen des Videos gesprengt hätte. Ich möchte euch ermutigen, auch Fragen zu stellen, damit ich weiß, wofür ihr euch mehr interessiert. Vielleicht kann ich sogar manchmal Frage-Antwort Videos veröffentlichen.

http://www.youtube.com/watch?v=pwNuTI94xa4

In Zukunft werden sie auch nicht mehr so lang sein, da es mit sehr viel Arbeit verbunden ist, die ich gerne mache, aber nicht in diesem Maß. Die nächsten Videos werden also in etwa 4-5 min gehen. Manchmal kann ich auch zusätzliche Detail-Videos anbieten, die dann extra dazukommen, und man die Wahl hat, ob es einen noch interessiert oder nicht. Diese Woche zum Beispiel. Bei dem Dreh dieses Videos habe ich viel gelernt, und vielleicht merkt man nächste Woche schon einen Unterschied. 😉

Ich habe vor, jetzt immer am Dienstag die Videos zu veröffentlichen.

Am Sonntag drehe ich, am Montag schneide ich, und am Dienstag kann ich sie dann hochladen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und bis bald!

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AUF UND DAVON – Tagebuch eines FSJlers #1

Das erste Video – noch aus der Heimat. Ich hoffe, euch gefällts. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mir sie gerne stellen. 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=vVHoWZLHwao

Musik: Cumbia No Frills Faster // http://incompetech.com/music/royalty-free/

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365 Tage auf der anderen Seite der Welt…

Tafelberg in Südafrika

sind nun vorüber. Und ich bin nicht runtergefallen. Das kann ich doch als Erfolg verbuchen, oder?

 

Liebe Freunde in aller Welt,

am Samstag, den 11.8.2012, war es soweit: Um 18.10 Uhr saß ich im Flugzeug und schaute aus dem Fenster. Zeit zum Abschied nehmen von meinem Zuhause für ein Jahr. Das fiel mir nicht schwer, denn das Jahr fühlte sich nun sehr rund und abgeschlossen an.

Abgehoben! Goodbye South Africa.

Abgehoben! Goodbye South Africa.

In meinen letzten Wochen war ich sehr aktiv. Ich habe noch vieles unternommen, was ich schon lange vor hatte, sodass ich das Gefühl habe, meine Zeit gut genutzt zu haben. Selbst die letzte Woche hat sich absolut gelohnt: So habe ich das südafrikanische Parlament besichtigt (und umgehend leere Plastikflaschen unter Sitzen im alten Plenarsaal gefunden), bin äthiopisch Essen gegangen und wurde als Highlight sogar vom Minister für Kultur und Sport der Provinz Western Cape persönlich in sein Büro eingeladen (und abschließend in seinem Dienstwagen, einem VW Polo, wieder nach Hause chauffiert). Ich habe meinen Aufenthalt sogar so weit ausgedehnt, dass ich am Tag vor meiner Abreise unsere vier Nachfolger-Freiwilligen vom Flughafen abholen und sie noch etwas kennenlernen konnte, was mich sehr gefreut hat. Es war aber auch ein seltsames Gefühl, nach einem Jahr, in dem ich Kapstadt nicht touristisch erleben wollte, plötzlich auch nur noch ein paar Tage Zeit für manche Dinge zu haben – wie die Touristen.

Tafelberg

Das war knapp! Zwei Tage vor Abflug zum ersten Mal auf dem Tafelberg.

 

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Die Zeit ist reif

Es ist soweit. Nächste Woche beginnt ein neuer Lebensabschnitt für mich. Ich werde mein Zuhause verlassen, in den Norden ziehen und eine Tätigkeit beginnen, die ich noch nie vorher gemacht habe. Es war keine leichte Entscheidung zu beschließen fort zu gehen und es wäre sicherlich bequemer gewesen, ich wäre nach dem Abi zu Hause wohnen geblieben und hätte irgendwo in der Nähe eine Ausbildung gemacht. Alles bliebe beim Alten, nur ginge ich nicht mehr zur Schule, sondern an die Uni.

Doch genau das ist mir wichtig: die Veränderung. Ich möchte meinen eigenen Weg finden. Wie viele junge Menschen sehne auch ich mich nach dem Entdecken eigener, noch unbekannter Fähigkeiten und einem selbstständigem Leben. Ich möchte mein Leben selbst in die Hand nehmen, das tun, was ich für richtig halte und trotzdem eine schützende Umgebung haben. Frei sein, aber nicht allein. Und so kam es dazu, dass ich in wenigen Tagen nach Norddeutschland ziehe, um dort in einen neuen, spannenden Teil meines Lebens zu starten…

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Von den Anfängen bis Jetzt

Warum ein Freiwilligendienst? Und warum in Tansania?

Die Entscheidung einen Freiwilligendienst zu machen habe ich schon vor einiger Zeit getroffen. Erstmal für mich allein, man muss sich ja schließlich erst einmal ein eigenes Bild machen und sich auch sicher sein.

Fremde Kulturen kennen zu lernen und die Stärkung der Völkerverständigung haben mich schon immer interessiert, sodass mir die Entscheidung einen Freiwilligendienst zu machen verhältnismäßig leicht fiel. Aber natürlich kam auch die Frage auf, ob es das Richtige für mich ist und ob ich mir nicht zu viel zutraue. Doch dann stand meine Entscheidung fest und so habe ich mich im November 2011 bei dem Internationalen Bund beworben. Schon wenige Wochen später kam ein Brief, den ich vor Aufregung kaum aufbekommen habe. Und da stand es: Einladung zum Auswahl- und Kennenlernseminar. In diesen 3 Tagen (noch nicht mal, eigentlich nur 2), habe ich mich in den IB verliebt. So eine persönliche,lockere und angenehme Atmosphäre habe ich überhaupt nicht erwartet. (mehr …)

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Von Förderkreis, Fahrkartenkauf und Ausreiseseminar

Hallo auch!

Morgen in einem Monat geht die Reise los. Kaum noch Zeit und erledigt ist noch lange nicht alles.

Zunächst einmal die Fahrkarte.. Teuer ist sie zum Glück nicht, aber kaufen sollte ich sie schon mal. One-Way-Tickets haben etwas Einschüchterndes, aber es ist ja nicht so weit weg und auch nicht das erste Mal, dass ich in Polen bin. Das beruhigt schon wieder etwas.

Und trotzdem ist es noch nicht geklärt, ob und wann mich jemand abholt, wo auch immer ich dann in Auschwitz ankommen werde, deshalb zögere ich noch ein bisschen mit dem Kauf. Das wird aber schon noch. (Also am Fahrkartenkauf wird mein Freiwilligendienst (FWD) nicht scheitern, das ist sicher.) (mehr …)

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