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Entwicklungshilfe oder Egotrip?

Carl - Entwicklungshilfe oder Egotrip?

Viele Grüße aus nach viel zu langer Zeit wieder aus weiter Ferne. Oder Nähe. Ich weiß ja nicht, wer meinen Blog liest. Leider fällt es mir schwieriger als gedacht, regelmäßig in diesem Blog zu berichten, da sich oft Dinge schon wieder geändert haben, ehe ich fertig mit Schreiben und Hochladen von Fotos bin.

Ja, ok, ich nehme alles zurück. Ich hatte versichert, dass es hier keine Mücken gebe. Nun… ganz so ist es leider doch nicht. Es gibt Mücken, ziemlich nervige sogar, die mir den Schlaf geraubt haben und mit denen ich ganz schön zu kämpfen hatte. Zeitweise waren auch relativ viele von ihnen unterwegs. Aber es gebe hier, so hat man mir versichert, keine gefährlichen Krankheiten, die durch die Mücken übertragen werden könnten. Und falls doch, ist ein Arzt nur drei Straßen weiter, der sogar deutsch spricht.

Und in der Zwischenzeit war ich auch das erste Mal bei genau diesem Arzt. Eine seltsame Form von Husten hatte ich mir eingefangen mit Halsschmerzen, aber ohne Kopfschmerzen, Fieber oder Schnupfen. Er meinte, das hätten im Moment alle hier (deckt sich mit meiner Erfahrung) und ich solle Hustensaft und Antibiotika nehmen. Die Medizin, insbesondere der Hustensaft, schmeckte abscheulich und sorgte dafür, dass sich mein Rachen gleich 20° wärmer anfühlte. (mehr …)

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„Hast du dich schon eingelebt, hier in Afrika-Light?“

Juchuh, ab jetzt geht es bergauf! Warum? Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang! Ok, vielleicht ist es für euch Freunde auf der Nordhalbkugel etwas schwierig, meine Freude zu teilen – vielleicht bringe ich sie auch nicht so überzeugend rüber, da der Frühlingsanfang bei uns so aussieht, wie auf dem Foto: (mehr …)

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Afrika-Training in der Wildnis Südosthessens: Mein Ausreiseseminar

Vom 1. bis 5. August 2011 war ich auf Ausreiseseminar in Biebergemünd-Lützel. In der Einladung dazu wurde neben den üblichen Dingen auch darauf hingewiesen, dass wir uns mit den anderen Freiwilligen, die ins selbe Land ausreisen wie wir, absprechen und uns eine Möglichkeit ausdenken sollten, wie wir unser zukünftiges Zuhause den anderen vorstellen könnten. Lange fiel mir nicht wirklich was dazu ein, bis mich meine Mutter auf die Idee brachte, mit den anderen eine Collage mit dem zu gestalten, was wir mit Südafrika verbinden. Die anderen habe ich dann per Telefon gefragt, was sie so geplant hätten. Letztlich lief unsere Vorbereitung aber auf ein paar Notizen, südafrikanischen Wein, Reiseführer, Atlanten, Musik, einem Sprachführer mit Xhosa-Sprach-CD und leider zu wenig Motivation dahinter hinaus. Bedauerlicherweise ist im Laufe des Seminars, obwohl fest eingeplant, aus keiner Länderpräsentation richtig was geworden. Schade, aber man kann es auch so sehen: Es gab Wichtigeres für uns, das steht außer Frage. Und schließlich war es unser Seminar. (mehr …)

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21 Freiwillige auf Klassenfahrt-Entzug: meine “Inkulturationswoche”

Vom 27. Juni bis 1. Juli war ich auf “Inkulturationswoche”, meinem ersten Vorbereitungsseminar beim IB, abgesehen vom Auswahl- und Kennenlernseminar. Zum Glück fand sie im „Haus Hoher Hagen“ in der Nähe von Dransfeld statt – also praktisch direkt bei mir vor der Haustür. Deshalb hatte ich auch nur eine knappe halbe Stunde Anfahrtsweg mit dem Auto. (mehr …)

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Auswahl- und Kennenlernseminar

Gruppenfoto vom ersten Seminar

Das Auswahl- und Kennenlernseminar des IB, auf das ich eingeladen wurde, fand vom 27. bis 29. Januar 2011 in Schonungen bei Schweinfurt statt. Das ist ein Ort, der, dafür, dass er IB-Seminarstandort ist, erstaunlich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Unsere Unterkunft für die drei Tage (eigentlich waren es ja nur zwei, denn das Seminar ging von 14 bis 14 Uhr) war das KjG-Haus, ein Selbstversorgerhaus. Von außen für mich erst auf den zweiten Blick schön, ist es von innen hervorragend ausgestattet und sehr gemütlich, was bei mir für mein Wohlbefinden sehr wichtig ist. Und darauf kam es zumindest für mich auch an, denn ich habe das Haus bis kurz vor Abreise nicht wieder verlassen. (mehr …)

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Hi, I’m the new volunteer!

Kapstadt

Am Samstag um 16.25 Uhr war es endlich soweit: Nach Wochen des Packens, des Verabschiedens, aber auch der schönen Seminare (über die ich in nächster Zeit noch berichten werde), des Vorbereitens, des Freunde Findens unter Freiwilligen, des Kämpfens um mein Visum (was aber im Vergleich zu Kanada, Tansania oder dem Antragsverfahren beim Münchner Konsulat noch relativ unkompliziert war), des schwärmenden Erzählens von meinem Vorhaben und schließlich der 16 Stunden im Flugzeug und der zwei Stunden in Dubai am (Ultra-)Flughafen stieg ich aus dem Flugzeug von Emirates und war plötzlich in Kapstadt. Wenn ich mir vorstelle, dass mein eigentlicher Auslandsaufenthalt noch viel intensiver wird als die Vorbereitung, na dann viel Spaß! (mehr …)

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Meine Bewerbungen bei den Trägerorganisationen

Mein Wunsch, nach der Schule einen Freiwilligendienst im Ausland zu machen, ist schon etwas älter. Er wuchs wohl seit der 10. Klasse (als ich beschloss, Englisch abzuwählen). In der 11. Klasse dann, Anfang Februar 2010, lernte ich auf einer Schulveranstaltung den IB (Internationaler Bund) kennen. Eigentlich wurden wir vor allem über Freiwilligendienste im Inland informiert, doch wir (ich war nicht der einzige, der sich für das Ausland interessierte) wurden an den IB Kassel verwiesen. (mehr …)

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Was ich machen werde und meine Motivation, die dahinter steckt

Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zu meinem ersten Blogeintrag. Ich möchte darüber berichten, wohin ich gehen werde, was mich dort erwartet und welche Motivation hinter meinem Auslandsjahr steckt.

Meine Stelle wird die des Assistenten des technischen Leiters an der Deutschen Internationalen Schule Kapstadt sein. (mehr …)

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